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Historie
[ Gastronomie ]

Ebertbad Historie


1894/95 waren für Oberhausen erfrischende Jahre: Die erste Badeanstalt wurde errichtet.
Dieses Hallenbad, das damals den Namen "Badeanstalt am Neumarkt" trug, gehörte zu den allerersten öffentlichen Volksbadeanstalten des Deutschen Kaiserreiches. Im Gegensatz zu heute war ein Hallenbad zu jener Zeit vor allem der Körperpflege gewidmet. Erst in zweiter Linie ging es hier um Sport, Gesundheit, Freizeitspaß und Bewegung. Da es um die Jahrhundertwende nur in wenigen privaten Haushalten ein Bad gab, gehörten Wannenbäder wie selbstverständlich zur Ausstattung einer Badeanstalt.

Im Laufe der Jahrzehnte änderten sich die Bedürfnisse der Benutzer. Das Hallenbad, nach dem zweiten Weltkrieg "Stadtbad am Ebertplatz" genannt, wurde neuen Verhältnissen und Ansprüchen angepaßt:
Da immer mehr Wohnungen mit Badezimmer ausgestattet wurden, verloren die Wannenbaderäume nach und nach an Bedeutung. Neues kam hinzu: Ein irisch-römisches Dampfbad. Der Freizeitwert des Bades rückte zunehmend in den Vordergrund.

Ende der siebziger Jahre gingen aufgrund der Konkurrenz weiterer Bäder im Stadtgebiet, deren Schwimmbeckengröße auch offiziellen Wettkampfbedingungen entsprach, die Besucherzahlen erheblich zurück. Gleichzeitig stiegen die Unterhaltungskosten. So entschied sich die Stadt für eine (vorübergehende) Schließung.
Nach 88 Jahren kam im Juni 1983 das "Aus". Allerdings nicht das endgültige. Denn zwei Jahre nach der Schließung entstand im Herbst 1985 die Initiativgruppe "Förderkreis Ebertbad e.V.". Die aus engagierten Bürgern, Architekten und Kommunalpolitikern bestehende Initiativgruppe entwarf ein Nutzungskonzept für ein kulturelles Zentrum als Spiel- und Erlebnisstätte, um das historisch interessante Gebäude mit neuen Inhalten zu füllen. Das Gebäude wurde 1986 unter Denkmalschutz gestellt, und die Stadt Oberhausen gewährte dem Verein eine 25jährige mietfreie Nutzung. Unter der Voraussetzung, daß der Stadt Oberhausen keinerlei Folgekosten entstehen würden.
Nach dem Umbau in einen stilvollen Veranstaltungsraum mit einer Sitzplatzkapazität von 450 Personen durch den Verein, wurde die Ebertbadhalle zu kleineren Veranstaltungen und Vermietungen aller Art genutzt.

Mit der Anmietung der Räumlichkeit durch "kulturschock" im Juni 1999 wurde das Ebertbad zu einem attraktiven Spielort im Kleinkunstbereich. Gleichzeitig steht das Bad weiterhin für außergewöhnliche Veranstaltungen zur Verfügung. Das Ebertbad in Oberhausen, - sicherlich einer der schönsten Veranstaltungsräume des westlichen Ruhrgebiets.

Ebertbad
Ebertplatz 4 | 46045 Oberhausen
fon: 0208 - 2054024 | fax: 0208 - 2054027
 

Vorschau

Sehnsucht

Regie:
Gerburg Jahnke 

mit:
Carmela De Feo,
Constanze Jung,
Nito Torres,
Stephanie Überall

Vier Frauen zwischen 17 und 57, von denen eine ein Mann ist. Nito Torres - bekannt als schwuler Stripper und Cowboy - spielt die 17jährige Chayenne. Sie ist Auszubildende beim Frauenarz. Eine - mitteljung - weiß nicht, ob sie das Kind - entstanden bei einem Abschiedsverkehr - wirklich bekommen soll: Carmela de Feo sehr anders, aber immer noch mit einem Hang nach Italien. Constanze Jung mit brachialer Stimmgewalt und badischer Herkunft spielt die Buisiness-Lady. Und dann ist da noch die Älteste. Vom Leben nicht sehr sanft behandelt und deshalb mit einer unfreundlichen Strenge ausgerüstet sowie mit Rucksack und praktischem Schuhwerk: Frau Zänker kommt zur alljährlichen Unten-rum-Inspektion! Endlich wieder auf der Bühne: Stephanie Überall.

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